Klassenprojekte
Klasse 8.2 | Besuch der Kinderstation der Klinik Salzgitter
Wir 6 Schülerinnen, d.h. Dana, Lisa, Lisanne, Mareike, Melissa und Michelle der Klasse 8.2, besuchten mit unserer Klassenlehrerin Frau Glienke und Frau Schlepp, die Kinderstation der Klinik in Salzgitter. Wir starteten am 11.10.07 pünktlich um 14.30 Uhr von der Schule aus und natürlich hatten wir unseren Scheck dabei. Im letzten Schuljahr hatten wir als Gemeinschaftsaktion eine Vokabelolympiade veranstaltet und dabei 610 Euro eingenommen. Eine Hälfte des Geldes hatten wir vor den Osterferien an das Tierheim in Wolfenbüttel gespendet und heute wollten wir die andere Hälfte des Geldes der Kinderstation übergeben.
Als wir dort waren, empfing uns der Stationsarzt, Dr. Leben, in seinem Zimmer und erzählte uns ungefähr eine Stunde lang etwas über die Klinik und speziell die Kinderstation. Wir hatten viele Fragen, z.B. wie lange der längste Zeitraum war, den ein krankes Kind je auf seiner Station verbracht hatte. Ein kleiner Junge hatte einmal von seiner Geburt an 2 Jahre dort ver- bracht, bevor er wieder nach Hause durfte. Besonders viele Fragen hatten wir zum Thema „Frühgeburten“, die Herr Dr. Leben alle beantwortete. Er erzählte uns außerdem etwas über den typischen Tag eines kranken Kindes auf der Station, aber auch, was an Feiertagen oder Geburtstagen für die Kinder veranstaltet wird. Kranke Kinder brauchen ihre Eltern, die sich viel kümmern sollen und natürlich brauchen sie Aufmunterung im manchmal langweiligen Klinikalltag.
Darum kommen in diese Klinik regelmäßig Clowns und der Therapiehund Moritz mit seiner Trainerin, um die Kinder zum Lachen zu bringen. Dr. Leben sagte uns, dass Abwechslung gut ist und Lachen die Gesundung fördert.
Therapiehund Moritz im EinsatzNach unserem Gespräch zeigte uns Herr Dr. Leben die Station, und als erstes kamen wir an einem Raum vorbei, in dem gerade der Hund Moritz mit seiner Trainerin Kunststückchen für die Kinder vorführte. Moritz konnte z.B. aus mehreren Gegen- ständen, die am Boden lagen, den richtigen heraussuchen.
Als nächstes sahen wir uns ein Zimmer an, in dem z.Zt. kein Patient lag. Es war sehr liebevoll ausgestattet und hat uns gut gefallen. Weiter ging es am Schwesternzimmer vorbei, aus dem Dr. Leben sich noch schnell einen kaputten Fahrradhelm geben ließ, um uns zu demonstrieren, welche Verletzung ein Fahrrad- helm vom Schädel abhält, wenn es zu einem Unfall kommt.








