Klassenprojekte
Klasse 6.2 | Aktionen gegen Kindersoldaten (Fortsetzung)

Bei der Recherche im Internet wurde eine Schülerin der Klasse fündig und entdeckte die Aktion „Rote Hand", die sich gegen die Aus- bildung von Kindersoldaten einsetzt. Im Rahmen dieser Aktion färbten sich die Schülerinnen und Schüler ihre Hände rot ein und druckten sie auf ein Blatt Papier, das sie gleichzeitig mit Forderungen an die Politiker versahen, sich noch stärker für die Kinderrechte einzusetzen.
Ebenfalls an dieser Aktion beteiligten sich die Klassen 9.1 und 9.2. Alle gedruckten Hände wurden anschließend an eine Hilfsorganisation zur Weiterleitung nach New York verschickt, wo am 12. Februar 2009 den UN-Politikern eine Million rote Handabdrücke übergeben werden sollen - mit dabei sein werden etwa 70 Hände aus Remlingen!
Doch die Erstellung von Protestplakaten war den Schülerinnen und Schülern der Klasse 6.2 immer noch zu wenig. Sie wollten noch aktiver werden und beschlossen, eine Sammlung in ihren Heimatdörfern einzuleiten. Hierfür bastelten sie Informations-Broschüren und zeichneten Bilder für alle großzügigen Spender.
An zwei Wochenenden im September sammelten sie dann in Remlingen, Klein Biewende, Groß Biewende, Groß Denkte, Wittmar, Roklum, Semmenstedt und Kissenbrück die unglaubliche Summe von 576,32 Euro! Das Geld wurde in den Herbstferien an das Hilfswerk UNICEF weitergeleitet. UNICEF wird nun dafür sorgen, dass das Geld zur Rehabilitierung für ehemalige Kindersoldaten in Uganda, Zentralafrika, eingesetzt wird. Eine tolle Aktion, die weitere Nachahmer finden sollte!
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