Sozialpädagogik

Spielebetreuung beim Aktionstag
Spielebetreuung beim Aktionstag
Übergang Schule-Beruf
 

Mein Name ist Claudia Schaffert. Hier an der Haupt- und Realschule Remlingen bin ich als Sozialpädagogin für den Bereich Übergang Schule / Beruf seit dem 01.01.2002 eingesetzt. Dies ist ein Projekt, mit dem Namen "Profilierung der Hauptschule", welches 2001 von der Landesschulbehörde (ehemals Bezirksregierung) ins Leben gerufen wurde.

2 ½ Tage jeden Montag und Dienstag, Mittwoch (epochal) bin ich u.a. für die Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrer da. (Tel: 05336-929241,  Email: c.schaffert@hrsremlingen.de)  
Am Donnerstag und Freitag gehe ich der gleichen Beschäftigung an der Elm-Asse-Schule in Schöppenstedt nach. Zu den Arbeitsschwerpunkten meiner Tätigkeit im Rahmen der „Profilierung der Hauptschule“ gehören z.B.:

 

1. Programmschwerpunkte
  • AWT-Bereich
  • Berufsvorbereitung  » lesen
  • Beantwortung von Fragen zur Berufseignung und Berufsfindung
  • Beratung bei der Ausbildungsplatzwahl
  • Unterstützung bei Praktikums- und Ausbildungsplatzsuche
  • Bewerbungstraining
  • Zusammenarbeit mit Betrieben und Berufsschulen
  • Freizeitpädagogische Gestaltung (Förderung der Kreativität u. Ausdrucksweise)
  • Kooperation mit Betrieben zum Erlernen der Berufspraxis
  • Zusammenarbeit mit der Berufsberatung
2. Berufsstarterkonzept an der Hauptschule Remlingen
2.1. Berufstarterkonzept in der 8. Klasse
Bewerbungstraining
Stärken- und Schwächenprofil erstellen
Erstellen einer Bewerbungsmappe
Lebenslauf
Bewerbungsanschreiben
Deckblatt
Foto
Telefonische Praktikumsanfragen üben
 
Erstellen von Berufsbildern 
Wie erfahre ich Genaueres über meinen Wunschberuf?
Erarbeitung verschiedener Berufsbilder
Wo wird mein Beruf zur Ausbildung angeboten?
Welche Anforderungen stellt mein Wunschberuf
Chancen und Alternativen zu meinem Beruf
Berufsorientierende Maßnahmen werden in den Unterricht integriert, z.B. durch Bewerbungstraining, das Üben von Vorstellungsgesprächen sowie der Präsentation von Firmen mit ihren Ausbildungskonzepten im Unterricht.
Betriebspraxistage/ zweiwöchiges Praktikum in der 8. Klasse
 
Während der Betriebspraxistage suchen die betreuende Lehrkraft und die Sozialpädagogin die Schülerinnen und Schüler mehrmals im Praktikumsbetrieb auf und halten zu den Betrieben regelmäßigen persönlichen Kontakt.
Die Schüler fertigen zur Nachbereitung über das zweiwöchige Praktikum einen aussagekräftigen Bericht an.
Die Betriebe sollen am Ende des Praktikums den Schülerinnen und Schülern die erfolgreiche und regelmäßige Teilnahme auf der Praktikumsbescheinigung bestätigen.
Die Schule gibt nach Beendigung des Praktikums den Schülern die Gelegenheit ihre gewonnenen Eindrücke auf einer Präsentationsveranstaltung den Eltern und Betriebsvertretern zur Verfügung zu stellen.
Die Schülerinnen und Schüler sollen Gelegenheit bekommen, Berufe und Betriebe kennen zu lernen.
 
2.2. Berufsstarterkonzept in der 9. Klasse
Das dreiwöchige Schülerbetriebspraktikum umfasst:
o         Schulbegleitende Berufsorientierende und -vorbereitende Maßnahmen bzw.  individuelle Stärkung Einzelner (Hilfestellung bei Bewerbungen, Unterstützung zur Berufsfindung)
o         Kontakte zu Betrieben
o         Bewerbungen für Praktika
o         Austausch mit Eltern und Lehrern (Einzelgespräche und Zusammenarbeit)
o         Unterstützung der Schüler bei der Praktikumsplatzsuche
o         Besuch in den Praxisbetrieben
o         Auseinandersetzung mit den persönlichen Problemsituationen einzelner          Schüler/innen (Einzelfallhilfe)
o         Hilfe bei der Erstellung der Praktikumsberichte
o         Regelmäßiger Austausch mit Lehrern, Schulleiter sowie außerschulischen Partnern
o         Präsentation der Praxisbetriebe auf einem Elternabend
 
3. Vernetzungs- und Koordinierungsmaßnahmen
Eine vordringliche Aufgabe der Arbeit ist eine Vernetzung der verschiedenen Personen und Institutionen zu entwickeln und übergreifende Arbeitsbereiche zu pflegen. Dazu gehören vor allem:
o         Berufsbildende Schulen Wolfenbüttel und Braunschweig
o         Berufsberatung
o         Partnerbetriebe der Region und überregional
o         Erschließung neuer Betriebskontakte
o         Betriebsbesichtigungen
o         Bewerbungstraining durch externe Institutionen
o         Arbeitskreis der Schulsozialarbeiter
o         Arbeitskreis der Sozialarbeiterinnen „Profilierung der Hauptschule“
o         Institutionen des Landkreises
o         Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel
o         Präventionsrat
 
4. Individuelle Stärkung der Ausbildungsfähigkeit Einzelner 
Durch gezielte Einzelfallhilfe werden Schülerinnen und Schüler durch die Erstellung eines Bewerberprofils auf die Berufswelt vorbereitet.
 
o         Verfassen eines Lebenslaufes und Bewerbungsanschreiben
o         Hilfestellung bei der Vorbereitung auf Eignungstests
o         Vorbereitung auf die Anforderung im Vorstellungsgespräch
o         Organisation eines Tagespraktikums
o         Verstärkte Nutzung der medialen Angebote vor allem auch der Agentur für Arbeit
o         Schlüsselqualifikationen, Teamfähigkeit und Kommunikation trainieren
o         Rollenspiele, Expertengespräch, Lehrgang 
 
5. Betriebsbesuche und Praxistage organisieren
o         In Kleingruppen für interessierte Schülerinnen und Schüler nach Berufsfeld
o         Vorbereitung der Besuche
o         Praxistage
 
6. Weiterführende Maßnahmen 
o         Begleitung bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen für Ausbildung
o         Vermittlung an weiterführende Schulen
o         Aufzeigen von Alternativen
o         Pflegen einer Informationswand mit
o         -aktuellen Ausbildungsplätzen
o         -Terminen für Bewerbungsfristen
o         -Veranstaltungen
o         -Aktuelles aus der Presse zum Thema Berufe
o         Besuch von Berufsinformationsveranstaltungen
o         Ausbildungsbörsen
o         „Tag der offenen Tür“ in Betrieben und Schulen
 
Zusätzlich zum Arbeitsschwerpunkt werden im Rahmen von Schul- und Freizeitaktivitäten, Angebote in Arbeitsgemeinschaften, Nachmittagsangeboten, Seminaren und Projekten mit außerschulischen Partnern unterbreitet.